Sunyclima

Bulgarischer Hersteller dekorativer Paneele für Haustüren und Fensterrahmen

Nachschlagewerk mit Tabellen: λ-Werte von XPS, Holz, PVC, HPL, Glas und Aluminium, U-Werte nach EN 14351-1, Temperaturgrenzen, Verhalten bei UV-Strahlung und Feuchtigkeit sowie die selten veröffentlichte Matrix „Material × Bearbeitungsverfahren“ — CNC-Fräsen, Thermoformen, Laser, Wasserstrahlschneiden und Vorspannen.

Dieser Artikel ist als Nachschlagewerk gedacht. Wenn Sie im Fenster- und Türenbau tätig sind, finden Sie hier die Tabellen, die Sie einem Kunden oder Planer vorlegen können, ohne erst in Katalogen suchen zu müssen. Wenn Sie Endkunde sind: Über jeder Tabelle steht ein kurzer Absatz, der die Zahlen in verständliche Sprache übersetzt — denn „λ 0,033" sagt für sich genommen gar nichts, solange niemand erklärt, was das im Januar für Ihre Haustür bedeutet.

Alle Werte unten sind typische, nach europäischen Normen deklarierte Angaben. Wo sich die Quellen unterscheiden, veröffentlichen wir die Bandbreite und sagen das offen — das ist ehrlicher als eine selbstbewusst gerundete Zahl. Für einen Gesamtüberblick über die Panel-Arten starten Sie mit dem Ratgeber zu Dekorpaneelen für Haustüren, hier geht es ausschließlich um Physik und Verarbeitung.

So lesen Sie diese Zahlen: λ, R und U

Die drei Größen beschreiben unterschiedliche Dinge und sind daher nicht direkt vergleichbar.

  • λ (Lambda), W/(m·K) — die Wärmeleitfähigkeit des Materials selbst, unabhängig von der Dicke. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Das ist eine Werkstoffeigenschaft, keine Produkteigenschaft.
  • R, m²·K/W — der Wärmedurchlasswiderstand einer konkreten Schicht: Dicke geteilt durch λ. Hier spielt die Dicke bereits eine Rolle.
  • U, W/(m²·K) — der Wärmedurchgangskoeffizient des kompletten Bauteils, mit allen Schichten, Rahmen und Wärmebrücken. Je kleiner, desto besser. Das ist die Zahl, die deklariert wird und in die Planung einfließt.

Die praktische Konsequenz: Ein Material mit hervorragendem λ-Wert kann in einer Tür mit mittelmäßigem U-Wert verbaut sein, wenn Rahmen, Kante oder Befestigung eine Wärmebrücke bilden. Umgekehrt gilt das Gleiche — ein gut konstruiertes Profil rettet einen durchschnittlichen Kern. Deshalb dient die λ-Tabelle unten der Materialauswahl, die U-Tabelle der Bewertung der fertigen Tür.

Die deklarierten Planungswerte werden nach EN 12664 ermittelt — Messung mit einem Wärmestromgerät. Deshalb kann ein und dasselbe Material in verschiedenen Datenblättern mit leicht abweichenden λ-Werten angegeben sein: Entscheidend ist, bei welcher Temperatur und Feuchtigkeit gemessen wurde.

Tabelle 1: Wärmeleitfähigkeit λ nach Materialien

Lesen Sie die Tabelle so: Aluminium leitet Wärme etwa 5000-mal leichter als XPS. Ein Aluminiumpaneel ohne dämmenden Kern ist daher praktisch ein nach außen gerichteter Heizkörper, während dasselbe Paneel mit XPS-Kern sich wie ein Teil der Wand verhält. Holz leitet etwa viermal stärker als XPS, ist aber deutlich besser als Glas und mit Metall überhaupt nicht vergleichbar.

Materialλ, W/(m·K)Norm / HinweisBedeutung für die Tür
XPS (extrudiertes Polystyrol)0,033–0,035bei 10 °C, EN 13164Der beste Dämmstoff in der Liste; typischer Paneelkern
Nadelholz≈0,12–0,13gemessen mit HFMOrdentliche Dämmung, aber feuchtigkeitsempfindlich
uPVC≈0,17Hart-PVC-ProfilDas Profilmaterial dämmt bereits selbst
HPL (Kompaktlaminat)0,3EN 12664; feuerhemmend CGF — 0,5Verkleidung, keine Dämmung; wirkt als Deckschicht, nicht als Kern
Polyamid-Steg PA66 GF≈0,30Thermobrücke im AluminiumprofilUnterbricht die Wärmebrücke im Aluminium — deshalb fällt Uf von über 6,0 auf unter 2,0
Floatglas≈0,9–1,0Einfachglas, das Material selbstDie Isolierglaseinheit dämmt durch Gasfüllung und Beschichtung, nicht durch das Glas
Aluminium≈170–200KonstruktionslegierungenHervorragender Leiter — erfordert immer eine thermische Trennung
Auf der logarithmischen Skala wird der wahre Unterschied sichtbar: Aluminium leitet Wärme etwa 5000-mal leichter als XPS. Deshalb braucht ein Aluminiumprofil zwingend eine thermische Trennung.
Auf der logarithmischen Skala wird der wahre Unterschied sichtbar: Aluminium leitet Wärme etwa 5000-mal leichter als XPS. Deshalb braucht ein Aluminiumprofil zwingend eine thermische Trennung.

Beachten Sie HPL: λ 0,3 klingt bescheiden im Vergleich zu XPS, aber HPL ist kein Dämmstoff und wird auch nicht dafür ausgewählt. Es ist eine verschleißfeste Deckschicht mit wenigen Millimetern Dicke — seine Aufgabe ist mechanisch und klimatisch, die Dämmung übernimmt der Kern dahinter. Mehr zum Material im Artikel über HPL, die Entscheidung zwischen XPS- und Holzkern wird hier behandelt.

Tabelle 2: U-Werte der Profile und was EN 14351-1 verlangt

Der U-Wert zeigt, wie viele Watt bei einem Grad Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter entweichen. Die Zahl ergibt ohne Kontext keinen Sinn, deshalb hier der Kontext: Ein Aluminiumprofil ohne thermische Trennung liegt über 6,0 W/(m²·K), dasselbe Profil mit Polyamid-Steg im Inneren fällt auf unter 2,0. Das ist kein Marketing-Unterschied, sondern der Unterschied zwischen einem Rahmen, an dem im Winter Kondenswasser herunterläuft, und einem Rahmen, der trocken bleibt.

ElementTypischer WertKommentar
Uf — Aluminiumprofil ohne thermische Trennungüber 6,0 W/(m²·K)Das gesamte Profil ist eine einzige Wärmebrücke
Uf — Aluminium mit thermischer Trennungunter 2,0 W/(m²·K)Polyamid-Steg PA66 GF, λ ≈0,30
Uf — gute Aluminiumsysteme1,2–1,8 W/(m²·K)Heutiges Niveau für eine hochwertige Haustür
U_D — die gesamte Türzwingend zu deklarierenEN 14351-1:2006+A2:2016 für Außentüren

EN 14351-1 ist die harmonisierte Norm für Fenster und Außentüren. Sie verpflichtet den Hersteller, den U_D-Wert des Produkts anzugeben — nicht des Profils, nicht des Paneels, sondern der kompletten Tür als Baugruppe. Wenn Ihnen also jemand nur das λ des Kerns nennt, ist das nur die halbe Information. Die vollständige Information ist der U_D-Wert in der Leistungserklärung.

Faustregel für das Kundengespräch: λ beschreibt das Material, U beschreibt die Tür. Wenn ein Verkäufer beides vermischt, fragen Sie nach dem deklarierten U_D-Wert — das ist die einzige Zahl, die zwischen verschiedenen Angeboten wirklich vergleichbar ist.

Tabelle 3: Temperaturgrenzen

Südausrichtung, dunkle Farbe und Sommersonne — die Oberfläche eines Paneels erwärmt sich weit über die Lufttemperatur hinaus. Deshalb sind Temperaturgrenzen keine akademische Frage. Hier sehen Sie, was jedes Material aushält und ab wann sich die Struktur unwiderruflich verändert.

MaterialEinsatzbereichZersetzung / kritischer PunktHinweis
XPS−50 bis +75 °CEin anderer Hersteller gibt bis zu +70 °C an; bei der Planung den niedrigeren Wert ansetzen
HPLZersetzung ab über 250 °C; Entzündung ≈400 °CSchmilzt nicht — duroplastisches Harz, kein Thermoplast
ABS (beim Thermoformen)150–180 °C Prozesstemperaturüber 180 °C zersetzt sich die Butadien-PhaseEnges Fenster — deshalb ist das Formen ein kontrollierter Prozess
PVC (beim Thermoformen)≈124–179 °C Prozesstemperaturbei 180 °C zersetzt sich PVCProzessgrenze und Zersetzungsgrenze liegen fast zusammen

Die beiden Zeilen zu ABS und PVC beschreiben den Verarbeitungsprozess, nicht den Einsatzbereich — sie zeigen, bei welcher Temperatur das Material verformt wird. Wichtig sind sie, weil sie erklären, warum thermogeformte Elemente eine begrenzte Tiefe und begrenzte Radien haben: Das Fenster zwischen „ausreichend weich" und „bereits zersetzt" beträgt bei ABS etwa 30 Grad und bei PVC weniger als ein Grad Spielraum, wenn 179 °C angestrebt werden.

Für HPL ist die praktisch wichtigste Erkenntnis aus der Tabelle, dass das Material keinen Schmelzpunkt hat. Bei Feuer oder einem heißen Gegenstand an der Oberfläche verkohlt es, verformt sich aber nicht und tropft nicht. Das ist der Unterschied zwischen einem unter hohem Druck ausgehärteten duroplastischen Harz und einem gewöhnlichen Thermoplast.

UV-Verhalten

Hier gibt es eine Zahl, die jeder Monteur auswendig kennen sollte: XPS muss innerhalb von 60 Tagen vor UV-Strahlung geschützt werden (eine Quelle nennt bis zu 90 Tage). Danach beginnt die Oberfläche der Platte zu verstauben und Eigenschaften zu verlieren. In der Praxis bedeutet das: XPS-Kern bleibt niemals offen liegen — weder auf der Baustelle noch im fertigen Paneel. Er befindet sich immer hinter einer Deckschicht aus HPL, Alu-Verbundplatte, Edelstahl oder laminiertem PVC.

Die Kehrseite derselben Medaille: Die Deckschicht, die das XPS abdeckt, trägt die gesamte UV-Last. Deshalb ist bei der Wahl der Verkleidung die Farbstabilität wichtiger als die Härte. Außen eingesetztes HPL wird nach EN 438 klassifiziert, die eigene Teile speziell für Platten mit Außenexposition enthält — genau nach dieser Klasse sollten Sie beim Kauf eines Paneels fragen, nicht nach dem allgemeinen Begriff „Laminat".

Feuchtigkeitsverhalten

Die Feuchtigkeit entscheidet darüber, wie lange ein Paneel plan bleibt. XPS besitzt eine geschlossene Zellstruktur und nimmt praktisch kein Wasser auf — deshalb wird es als Kern bei Elementen eingesetzt, die Regen und Kondenswasser ausgesetzt sind. Der Holzkern verhält sich genau umgekehrt: Er reagiert auf die Luftfeuchtigkeit, quillt und schwindet, und genau diese Bewegung öffnet mit der Zeit die Fugen und führt zu Verzug, wenn die Kantenversiegelung nicht dicht ist.

HPL ist aufgrund seiner hohen Dichte und des ausgehärteten Harzes wenig feuchtigkeitsempfindlich und lässt sich folgenlos nass reinigen — deshalb ist es die bevorzugte Deckschicht für Türen zur Straße hin. Glas selbst ist inert, die Fuge darum herum jedoch nicht: Silikon und Dichtung sind die Stellen, an denen Wasser einen Weg findet. Mehr zu Verglasungslösungen im Artikel über Glas, praktische Pflegehinweise finden Sie im Pflegebereich.

Tabelle 4: Wie jedes Material verarbeitet wird

Diese Tabelle wird selten veröffentlicht, ist aber die nützlichste von allen. Der Grund ist einfach: Die Materialwahl bestimmt überhaupt erst, welches Detail möglich ist. Eine gefräste 3D-Kassette aus Edelstahl oder ein gebohrtes Loch in gehärtetem Glas können Sie nicht verlangen — nicht weil jemand nicht will, sondern weil die Physik der Bearbeitung es nicht zulässt. Hier sehen Sie, was mit welchem Material machbar ist.

MaterialHauptbearbeitungMöglichNicht möglich
XPS-KernZuschnitt und CNC-FräsenZuschnitt, Aussparungen für Schlösser und Scharniere, KanäleBleibt nicht offen liegen — UV-Schutz innerhalb von 60 Tagen erforderlich
HPL / KompaktlaminatCNC-Fräsen, Kreissägen mit HartmetallGefräste Motive, V-Fasen, präzise Ausschnitte, BohrungenWird nicht warm umgeformt — duroplastisch
ABS-SchaleThermoformen bei 150–180 °CPlastische Reliefs, Kassetten, abgerundete KantenÜber 180 °C zersetzt sich die Butadien-Phase
PVC-Folie / -PlatteThermoformen bei ≈124–179 °CVerkleidungen mit Volumen, Laminieren auf ReliefBei 180 °C beginnt die Zersetzung
Alu-Verbundplatte (Bond)V-Nut von der Rückseite und KantungPräzise Kanten, Kästen, 90°-UmbrücheOhne gefräste Nut nicht faltbar — die Deckschicht reißt
Edelstahl 304 / 316Laser- oder WasserstrahlschneidenAusgeschnittene Motive, Perforationen, SchriftzügeNicht thermoformbar wie Kunststoff
GlasZuschnitt, Bohren und Schleifen vor dem HärtenBeliebige Geometrie — aber nur am RohglasNach dem Härten nach EN 12150 — weder Schneiden noch Bohren möglich

Fräsen und Kanten von Alu-Verbundplatten

Bondplatten werden gekantet, indem von der Rückseite eine V-förmige Nut gefräst und ein dünner Reststeg belassen wird — etwa 0,3 mm Kern hinter dem Deckblech. Dieser Reststeg hält die gesamte Kante zusammen: dünn genug, um ein Kanten ohne Rissbildung an der Vorderseite zu ermöglichen, und dick genug, um nicht abzureißen. Ist die Nut zu tief gefräst, reißt die Kante ab; ist sie zu flach, verzieht sich die Deckschicht. Die Qualität der Bond-Kanten ist deshalb ein direkter Indikator für die Qualität der Fräsarbeit.

Bondplatten werden nach dem Fräsen einer V-Nut von der Rückseite gekantet. Zu tief — die Kante reißt; zu flach — die Deckschicht verzieht sich.
Bondplatten werden nach dem Fräsen einer V-Nut von der Rückseite gekantet. Zu tief — die Kante reißt; zu flach — die Deckschicht verzieht sich.

Laser- oder Wasserstrahlschneiden bei Edelstahl

Die beiden Verfahren erzeugen unterschiedliche Schnittkanten. Der Laser schneidet mit Hitze und hinterlässt eine wärmebeeinflusste Zone — bei 10 mm 316L beträgt sie etwa 0,3–1 mm. In dieser Zone ist die Metallstruktur durch die Erwärmung verändert, was bei Edelstahl direkt an der Schnittkante Auswirkungen auf die Korrosionsbeständigkeit hat. Der Wasserstrahl schneidet kalt: Es entsteht überhaupt keine wärmebeeinflusste Zone, die Kante bleibt Metall mit denselben Eigenschaften wie die Platte.

Die Wahl ist keine Frage der Geschwindigkeit, sondern der Umgebung: Die wärmebeeinflusste Zone beim Laser ist genau dort, wo die Korrosion zuerst beginnt.
Die Wahl ist keine Frage der Geschwindigkeit, sondern der Umgebung: Die wärmebeeinflusste Zone beim Laser ist genau dort, wo die Korrosion zuerst beginnt.

In der Praxis: Für dekorative Motive im Innenbereich oder in geschützter Umgebung ist der Laser eine schnelle und präzise Wahl. Für Elemente, die Salz, Regen und Schmutz ausgesetzt sind — Küstennähe, stark befahrene Straße — ist der kalte Schnitt des Wasserstrahls oder eine anschließende Kantenbehandlung die klügere Lösung. Der Unterschied zwischen 304 und 316 im selben Kontext wird im Artikel über Bond- und Edelstahlpaneele behandelt.

Warum Glas nur vor dem Härten bearbeitet wird

Das Härten nach EN 12150 versetzt das Glas in einen dauerhaften Spannungszustand: verdichtete Oberfläche, gespannter Kern. Genau das macht es deutlich stabiler und lässt es beim Bruch in kleine, ungefährliche Stücke zerfallen. Dieselbe Spannung bedeutet aber auch: Jeder nachträgliche Schnitt oder jede Bohrung setzt Energie frei, und die Platte zerspringt an Ort und Stelle. Deshalb wird die gesamte Geometrie — Maße, Griffbohrungen, Scharnierausschnitte, Kantenbearbeitung — am Rohglas ausgeführt, erst danach wandert es in den Ofen. Eine Maßänderung nach dem Härten gibt es als Arbeitsschritt nicht; es wird dann neues Glas gefertigt.

Wärmeausdehnung — warum Fugen kein Nachlässigkeitsfehler sind

Jedes Material bewegt sich mit der Temperatur, und da ein Paneel eine Baugruppe aus mehreren Materialien ist, bewegen sie sich unterschiedlich stark. Laut Prüfdaten nach DIN 53752 hat HPL einen Ausdehnungskoeffizienten von 0,9 × 10⁻⁵ 1/K in Längsrichtung und 1,6 × 10⁻⁵ 1/K in Querrichtung — die Platte bewegt sich also in einer Richtung fast doppelt so stark wie in der anderen.

Hier die Rechnung, damit klar wird, warum das kein Nebendetail ist. Eine Platte mit 2000 mm Länge, bei einer Temperaturdifferenz von 60 K zwischen einer Winternacht und einer sommerlich erhitzten Oberfläche:

  • quer: 2000 × 1,6 × 10⁻⁵ × 60 = etwa 1,9 mm
  • längs: 2000 × 0,9 × 10⁻⁵ × 60 = etwa 1,1 mm

Fast zwei Millimeter Bewegung bei einer zwei Meter langen Platte. Wenn das Paneel starr und ohne Spiel befestigt ist, hat diese Bewegung keinen Ausweg und äußert sich als Verzug, Wölbung oder gerissene Befestigung. Deshalb sind die Fuge um das Paneel und die ovalen Befestigungslöcher kein Zeichen von Nachlässigkeit — sie sind berechneter Bewegungsspielraum. Ein Paneel, das „dicht und ohne Spiel" montiert wird, verzieht sich schon im ersten Sommer.

Kurz zusammengefasst: XPS dämmt etwa 5000-mal besser als Aluminium, verträgt aber UV-Strahlung nur bis zu 60 Tage — deshalb liegt es immer hinter einer Deckschicht. Ein Aluminiumprofil ohne thermische Trennung liegt über 6,0 W/(m²·K), mit Polyamid-Steg unter 2,0. HPL schmilzt nicht und beginnt sich erst über 250 °C zu zersetzen. Glas wird vollständig vor dem Härten bearbeitet. Und jedes Paneel braucht eine Fuge, weil sich 2 Meter HPL um fast 2 mm bewegen.

Die Paneele werden in Bulgarien nach Maß gefertigt, das heißt: Größe, Kern und Deckschicht werden nach Projekt festgelegt, nicht aus einem Fertiglager ausgewählt. Wenn Sie die richtige Kombination für eine bestimmte Ausrichtung und ein bestimmtes Profil suchen, schauen Sie sich die Materialien und den Katalog an, lesen Sie die Auswahlhilfe, und für häufig gestellte Fragen — hier entlang. Technische Fragen zur Verarbeitung sind im Bereich Leistungen beschrieben.